Besuch Friedwald Möhnesee

Eine Ruhestätte unter Bäumen im Wald besuchte der Hospizkreis an diesem Donnerstag im November. Es ist kalt aber die Sonne scheint wunderbar durch die Baumwipfel hindurch. Im Bereich des Friedwalds ist eine größere Fläche als Trauerplatz hergerichtet worden. Von hier gehen einige Wege, von denen  die Besucher die jeweiligen Begräbnisbäume aufsuchen können. Führungen und die Beratung potenzieller Interessenten übernehmen Förster des Ruhrverbands. Neben Einzel- oder Doppelgrabstellen am Baum der Wahl können auch mehrere Grabstellen für die ganze Familie erworben werden. Wer welchen Baum wählt, hängt ganz von individuellen Vorstellungen ab. „Der eine möchte die große stattliche Eiche, der andere lieber einen krumm gewachsenen, ungewöhnlichen Baum“, berichtete Herr Weber. Hinzu kommt als Besonderheit ein „Sternschnuppenbaum“ für Totgeburten und Kleinkinder. Ausgewählt wurde dafür ein besonders interessant gewachsener Baum. „Der sieht aus wie aus dem Märchenwald“, sagte Herr Weber.Wichtig ist dem Betreiber ein naturnaher Wald mit heimischen Bäumen wie Eichen, Buchen, Wildkirschen oder Walnussbäumen. Grabschmuck ist nicht gestattet. Dass der Friedwald Möhnesee angenommen wird, davon ist man überzeugt. Speziell die Lage am See sei etwas ganz Besonderes.