Archiv für den Monat: November 2014

„Sprach“losigkeit- die gibt es nicht!

Am 13.11.2014 nahmen die Hospizmitarbeiterinnen an einer Fortbildung im Abtei Stift Cappel  teil. Schon der erste Moment des einander Begegnens ist von Sprache geprägt.

Was liefert uns die Wissenschaft für die Kommunikationsbegegnungen mit Schwerstkranken und Sterbenden? Zahlreiche Kommunikationstheorien- und modelle begleiten die Wissenschaften der Medizin, Soziologie, Pädagogik, Psychologie und auch Theologie.

Wie aber „funktioniert“ die Kommunikation mit Schwerstkranken und Sterbenden? Gelten dort noch Theorien und Regeln oder aber sind gerade dort diese besonders wichtig?

Wir haben uns gemeinsam auf den Weg gemacht, einen Koffer für unsere Reise zu einem Schwerstkranken oder Sterbenden zu packen. Nach einer theoretischen Annäherung wurden in praktischen Übungen und im gemeinsamen Erfahrungsaustausch, Hilfestellung und Rüstzeug erarbeitet, mit denen wir unsere Koffer füllen konnten.

Ein Koffer als Reisebegleiter, der helfen könnte, die angemessene Sprache zu finden, Mimik und Gestik im Spiegel von Emotionen und auch unterschiedlichen Werte- und Kulturerfahrungen richtig zu deuten und angemessen im Dialog mit Schwerstkranken und Sterbenden und den begleitenden Menschen zu sein.

 

 

 

 

 

 

itarbeiterinnen